BER-Wahlen
4. & 5. März 2026

Deine Stimme für Liste 1 Bosch Bleibt – IG Metall

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Zusammenhalt und Mitbestimmung wirken. Eine starke Interessenvertretung macht den Unterschied. Gemeinsam mit euch haben wir Verantwortung für unseren Standort.

Wir haben für uns alle verhandelt, Euch zugehört, bei der Werkleitung Druck gemacht und Ergebnisse erreicht. Dazu gehört auch die Ausweitung der wirtschaftlichen Mitbestimmung, die wir bereits im letzten Standortkonzept vereinbart hatten.

Doch klar ist auch: Der Wandel hört nicht auf. Transformation, Arbeitsbelastung, Qualifizierung und Planungssicherheit bleiben zentrale Themen. Genau hier setzen wir an. Heute und in Zukunft.

Darum bitten wir euch erneut um euer Vertrauen: Eure Stimme für unseren Standort. Eure Stimme für eine starke Interessenvertretung. Eure Stimme für Liste 1 BoschBleibt – IG Metall

Oliver Simon

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Lieber Briefwahl? Briefwahl beim Wahlvorstand beantragen:

SOK 3.0 – der Entwurf in Kürze

Zukunft & Beschäftigung
für HoP1

fas fa-check

keine betriebsbedingten Kündigungen

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Unternehmerische Mitbestimmung:
keine Entscheidungen ohne BER

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verbessertes
Abfindungs- programm

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Standbeine
CRIN & CRI
gesichert

fas fa-check

jährlich 40 Einstellungen

fas fa-check

keine Willkür
beim Verplanen
Eurer Freizeit

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Altersabsicherung

Warum ist das Thema „Altersabsicherung“ nicht im SOK 3.0? Die Werkleitung hat das Thema aus dem Paket herausgenommen. Es ist abschließend im Tarifvertrag sowie in Betriebsvereinbarungen geregelt.



Altersteilzeit

Was passiert mit bereits bestehenden Altersteilzeitverträgen? Bereits bestehende Altersteilzeitverträge bleiben von dieser Vereinbarung unverändert bestehen.

Ab wann zählt es in die Jahresscheibe der jährlichen Personalanpassung, wenn man in ATZ geht? Es zählt der Eintritt in die passive Phase der Altersteilzeit.

Betreffen die Änderungen die laufenden Altersteilzeitverträge? Nein.


Arbeitszeitreduzierung

Wie findet die Rückführung der 40h-Verträge bzw. >35h-Verträge statt?Dies ist kein Bestandteil des SOK 3.0 und wird von Firmenseite initiiert. Die Kündigungsfrist der individuellen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit beträgt drei Monate (siehe Manteltarifvertrag IG Metall).

Wie sind die Fristen zur Arbeitszeitverkürzung bei 40-Stunden-Verträgen? Die Firma muss dies dem Mitarbeiter mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten mitteilen.

Wie ist die Berechnungsmethode zur Arbeitszeitabsenkung bei >35h-Verträgen für VR+ und ATZ? Grundlage für die Berechnung ist der 01.01.2026, und sie gilt nur im Jahr 2026 (siehe Betriebsvereinbarung Freiwilligenprogramm „II Ausführungsbestimmungen“).



Betriebsrente

Was passiert mit meiner Betriebsrente, wenn ich PAM mache – ist sie dann weg? Nein.



CRI 2.20

Bleibt die FTL in Homburg? Nein, die FTL wird nach Bursa allokiert.

CRI2.20 PL1+2 – Wie sieht die Beschäftigung dort im Einzelnen aus? Das ist abhängig von der Beschäftigungszusage CRI/CRIN sowie vom jeweiligen Arbeitsvolumen in beiden Bereichen.

Fällt eine Linie im CRI2.20 weg? Nein.


CRIN

Was bedeutet Auslastung im CRIN – 15- oder 19-Schichten? Auslastung bedeutet die Mindestanzahl der Schichten.

Wie hoch ist die Auslastung im CRIN in den nächsten Jahren? Mindestens so hoch, wie es die jeweilige Beschäftigungslinie CRI/CRIN darstellt.

Was bisher geschah...

28. Januar 2026

Verhandlungskommission Bosch präsentiert Ergebnis auf der Delegiertenversammlung

Kirkel. Im Bildungszentrum der Arbeitskammer Kirkel fand am Mittwoch die Delegiertenversammlung der IG Metall Geschäftsstelle Homburg-Saarpfalz statt. Ein Schwerpunkt der Sitzung war die Vorstellung des Verhandlungsergebnisses für den Standort Bosch Homburg. Die Verhandlungskommission und die Vertrauenskörperleitung informierten die Delegierten ausführlich über die Ergebnisse der intensiven Verhandlungen der vergangenen Wochen.

Bereits zu Beginn wurde deutlich, wie herausfordernd der Verhandlungsprozess gewesen war. Die Arbeitgeberseite war mit einem umfangreichen Forderungskatalog in die Gespräche gegangen, was eine schwierige Ausgangslage für die Beschäftigten bedeutete. Die Verhandlungskommission machte deutlich, dass der erzielte Erfolg nur durch große Geschlossenheit, Entschlossenheit und den starken Rückhalt der Belegschaft möglich gewesen sei. Der Einsatz der Verhandlungsrunde wurde von den Delegierten mehrfach mit Applaus gewürdigt.

Zentrales Ziel aller Gespräche war eine verlässliche Perspektive für die Beschäftigten, insbesondere die Sicherung einer Zukunft ohne betriebsbedingte Kündigungen. Diese Zielsetzung bildete die Leitlinie für sämtliche Verhandlungsschritte.

Zu den wesentlichen Bestandteilen des Ergebnisses zählen der geplante Erweiterungsbau im Werk Ost zur Stärkung bestehender und neuer Technologien, die Sicherung und Fortführung der Ausbildung in bisheriger Anzahl, die Planungssicherheit für das bestehende Produktportfolio als stabiler Pfeiler guter Arbeit in Homburg sowie die zentrale Rolle des Standortes bei der Fertigung von Wasserstoffkomponenten als Zukunftstechnologie.

Ein besonderer Höhepunkt der Versammlung war die Wahl von Anke Glaeser in den Ortsvorstand der IG Metall Homburg-Saarpfalz. Die Delegierten wählten sie mit 100 Prozent Zustimmung zur neuen Beisitzerin der IG Metall Geschäftsstelle. Die Wahl würdigt ihr langjähriges Engagement im Betrieb und in der IG Metall und unterstreicht zugleich die wachsende Bedeutung engagierter Kolleginnen in der gewerkschaftlichen Arbeit. Ihre klare Haltung in betrieblichen Fragen, ihre enge Verankerung in der Belegschaft und ihr kontinuierlicher Einsatz für gute Arbeitsbedingungen wurden von den Delegierten ausdrücklich hervorgehoben. Die einstimmige Wahl gilt als starkes Signal für Geschlossenheit, Erneuerung und Zukunftsorientierung innerhalb des Ortsvorstandes.

Zum Abschluss der Sitzung zeigten sich die Delegierten geschlossen hinter dem Kurs der Verhandlungskommission. Das anstehende Beschäftigtenvotum wird darüber entscheiden, wie der Standort Bosch Homburg seinen Weg in den kommenden Jahren gestaltet – mit Perspektive, Sicherheit und einem klaren Bekenntnis zur Zusammenarbeit zwischen Belegschaft, Vertrauensleuten und IG Metall.

28. Januar 2026

Pressekonferenz zum Verhandlungsergebnis bei Bosch Homburg

Homburg. In der Geschäftsstelle der IG Metall Homburg-Saarpfalz fand heute eine Pressekonferenz zum Verhandlungsergebnis am Bosch-Standort Homburg statt. Vertreterinnen und Vertreter regionaler Medien informierten sich über die Inhalte der erzielten Einigung.

Im Mittelpunkt stand die Sicherung der Zukunft des Standortes Homburg sowie der Schutz der Beschäftigten. IG Metall und Betriebsrat stellten klar, dass das Verhandlungsergebnis keine betriebsbedingten Kündigungen vorsieht. Die unternehmerische Mitbestimmung bleibt uneingeschränkt erhalten, ebenso der Flächentarifvertrag. Darüber hinaus beinhaltet die Einigung ein verbessertes Abfindungsprogramm sowie eine strategische Weiterentwicklung des Standortes.

Bosch Homburg soll weiterhin auf zwei Säulen stehen: dem bestehenden Produktportfolio und dem Ausbau von Wasserstoffkomponenten. Zudem sind weitere jährliche Neueinstellungen geplant. Die Verhandlungen wurden als intensiv und emotional beschrieben. Ein entscheidender Erfolgsfaktor war die enge Einbindung der Beschäftigten durch regelmäßige Treffen und transparente Information. Solidarität und Geschlossenheit trugen wesentlich zum Verhandlungsergebnis bei.

Aktuell läuft ein Votum der Beschäftigten, das am 30. Januar 2026 abgeschlossen wird. Bei Zustimmung wird der Betriebsrat das Ergebnis am kommenden Montag offiziell als „Ergebnis SOK 3.0“ beschließen – ein wichtiger Schritt für die Zukunft des Bosch-Standortes Homburg.

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